Muffins und Waffeln – Allgemeine Infos

Muffins

Gemeint ist hier die US-amerikanische Variante der Mini-Kuchen, nicht die britische Variante, welche sich auf ein flaches Hefegebäck (English Muffins) bezieht.

Ob Schokolade oder Vanille, die Hauptsache ist, dass es echt ist. Muffins haben vielerlei Vorteile, der größte Vorteil ist, dass sie schon portioniert aus dem Ofen kommen. Bis auf wenige Gramm Unterschied je Muffin sind auch alle gleich groß. Jeder Muffin ist ein Unikat und dennoch sind sie alle gleichgut.

Besonders Kinder lieben Muffins, doch warum ist das so in dieser Generation? „Früher“ in den 90er Jahren waren sie eher unbekannt und man konzentrierte sich in unseren Küchen auf Blech-, Gugelhupf und Kastenkuchen. Warum sich der Trend so gewandelt hat, darüber lässt sich spekulieren. Einer unserer Theorien ist tatsächlich die Portionierbarkeit, aus unterschiedlichen Perspektiven.

Eigentum

Jeder kann so seinen Muffin als seinen eignen betiteln. Teilt man eher bei einem klassischen Kuchen, indem man ihn schneidet, teilt man bei einem Muffin indem man ganze Kuchen abgibt. Ist die junge Generation so auf Eigentum fokussiert? Eigentlich nicht, oder?

Kleine Mengen

So ein Muffin ist natürlich viel kleiner wie ein klassischer Kuchen. Das bedeutet man isst rein theoretisch nicht so viel Kuchen, sondern nur kleine Mengen. Doch ist das wirklich so und man verzehrt weniger Teig bei einem Muffin? Bei unseren Kuchenrezepten hat jedes Stück ca. 100 g, analog eines Muffins. Trügt der Schein?

Kosten

Kleine Kuchen kosten weniger Geld wie ein großer Kuchen, da man weniger Mengen braucht? Dem ist nicht so, zum Vergleich, eine Portion Muffin kostet bei unseren Rezepten fast das Doppelte. Sind sie also so beliebt, weil sie kostenintensiver und somit „höherwertiger“, bzw. „etwas Besonderes“ sind?

Die Muffins können nahezu komplett aus regionalen, (bzw. bei Kakao und Vanille aus nachhaltigen) Zutaten hergestellt werden. Wichtig ist beim selberbacken, keine Backmischung zu nutzen. Eine Backmischung hat mit selberbacken nichts zu tun. Wichtig ist, dass auf hochwertiger Vanille* und Kakao* zurückgegriffen werden, die bestenfalls noch nachhaltig sind. Auch bei dem Mehl macht es einen Unterschied ob Industrieware oder regionales Mehl genutzt wird.

Waffeln

Waffeln, bereits im 9. Jahrhundert in Europa bekannt, die Beliebtheit nimmt nicht ab. Über die Herkunft der Waffeln ist man sich nicht einig, es spricht vieles dafür, dass die Waffeln aus dem belgischen und französischen Bereich kommen. Stark verbreitet sind, bzw. waren die Waffeln ursprünglich im französischen, belgischen, niederländischen und norddeutschen, bzw. -europäischen Raum.

Traditionell gibt es die Waffeln in unserer Kultur auf Volksfesten. Die Waffel-Rezepte sind mittlerweile ziemlich vielfältig. Die Benennung übrigens auch. Waffeln sind noch unter den folgenden Namen bekannt: Eierkuchen, Hippen, Klemmkuchen, Krüllkuchen oder Neujahrshörnchen.

Im Supermarkt gibt es die abgepackten Frisch-Ei-Waffeln, welche zu über 30 % mit Zucker versetzt/gestreckt sein können. Sättigend sind sie nicht – eher im Gegenteil. Zum Waffelbacken braucht man eigentlich nicht viel mehr wie eine Schüssel, einen Schneebesen und eine Waffelform. Wir nutzen in unserer Familie zwei Rezepte bei unseren Waffelkreationen und backen sie ausschließlich im Backofen nach dem Brüsseler Vorbild. Die Brüsseler Waffeln zeichnen sich dadurch aus, dass diese rechteckig sind. Das spart uns das aufwändige Putzen des Waffeleisens, spart Platz und alle können gemeinsam anfangen warme Waffeln zu genießen.

ZUTATENQUALITÄT

Muffin-Varianten

Waffel-Varianten

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