Lasagne ohne Tomaten @VikAlex®

Wochenstart = Pastastart!

Wir starten diese Woche mit einem leckeren Pastagericht. Wenn viele Menschen an Pasta denken, danken sie oft an „Nudeln“. In der Regel ist beides gleichzusetzen, während Pasta die italienische Bezeichnung für echte italienische Teigwaren ist, ist die deutsche Bezeichnung „Nudel“ eine Übersetzung von dem Wort „Noodle“.

Bei uns wird die ganze Thematik differenziert betrachtet, denn so wie geschildert ist das Wort Pasta der Begriff, echter italienischer Teigwaren und das Wort „Nudel“ eben nicht. Wenn wir Pasta-Gerichte zubereiten, nutzen wir tatsächlich entweder die Pasta einer (regionalen) italienischen Nudelmanufaktur, oder importierte Pasta, direkt aus Italien, die wir über einen italienischen Großhandel beziehen.

Also, liebe Leser – Aufgepasst was bei Euch im Einkaufswagen landet, ist es eine Pasta, oder sind es „nur“ Nudeln. – Der Geschmack unterscheidet sich um Welten, der Preis je kg liegt bei Pasta in der Regel höher, dadurch das man ein besseres Geschmackserlebnis hat und deutlich früher satt wird, relativiert sich unserer Meinung nach der Preis je kg – Dazu kommt, dass man das Gericht mehr wertschätzt und ist es nicht genau das worum es geht => WERTschätzung?

Kommen wir zur Lasagne, das eigentliche heutige Thema 😊. Wir haben mal wieder ein Gericht wo der Ursprung unklar ist Lasagne, Pasta, Tomaten, das klingt nach italienischer Küche. Angeblich wurde ein Gericht, dass der Lasagne nahe kommt zuerst im 14 Jahrhundert in England zubereitet. Auf dem Hof von König Richard II wurde ein Gericht mit dem Namen „loseyns“ dokumentiert, dass mit Käse überbackenen Nudelplatten beschreibt, demnach ist es ein nordeuropäisches Gericht. Die Römer hingegen haben damals noch vor Christus das Wort „lasanum“ verwendet um eine Zubereitungsart zu beschreiben, nämlich die Zubereitung in einem Kochtopf.

Wir können es verstehen, dass ein so wundervolles Gericht von unterschiedlichen Regionen beansprucht wird. Bei uns in der Küche wird es der italienischen Küche zugeordnet.

Qualitytime (Kindererziehung / Familienzeit)

Dass eine „Sauce Bolognese“ eigentlich ohne Tomaten hergestellt wird, darüber wurde bereits berichtet. Nun ist es so, dass wir für unserer Lasagne, die wir in der Regel auf Basis einer Sauce Bolognese zubereiten keine Tomaten mehr hatten – Sie wurden einfach leer genascht – das ist okay, roher Gemüse ist eh gesünder als gegartes 😊. Die Lösung ist also, die Lasagne ohne Tomatensauce zu kochen, sie schmeckt auch ohne Tomaten wunderbar. Kommen wir hier der echten Bolognese nun ein Stück näher?

Wie immer kommt es in der Küche auf die Zutaten an – möglichst alles frisch, voller Nähstoffe und/oder nachhaltig. Die Lasagne kann nahezu komplett aus regionalen Zutaten hergestellt werden.

  • Das Gemüse kommt bestenfalls direkt aus dem Garten, oder vom Markt
  • Die Pasta kommt aus einer italienischen Nudelmanufaktur
  • Das Hackfleisch kommt direkt vom regionalen Fleischer

So lernen die Kids auch gleich was alles in einer Lasagne enthalten ist. Lasagne kann übrigens, wenn man mal (ausversehen) zu viel kocht, noch am Folgetag, bspw. auf der Arbeit gegessen werden.

Hinweise zu den Büchern (Grundlagen- und/oder Kochbuch)

Unser Kochbuch, dass sich stark an der NOVA-Konzeption orientiert und aufzeigt wie beim Selberkochen nicht nur der Spaß mit der Familie integriert, sondern sogar noch Geld gespart werden kann kommt planmäßig zu Ostern 2022 auf dem Markt – Rollierende Testleser sind gerne willkommen und können sich bei uns melden. Unsere Kochbuch-Prinzipien sind:

  • Einfache Rezepte, die man auch mit Kleinkindern zubereiten kann.
  • Günstige Rezepte, möglichst aus regionalen Zutaten.
  • Selbst gebacken, gebraten und gekocht ist besser wie aufwärmen.
  • Gesunde Ernährung, nach der NOVA-Konzeption.

Hilfsmittel der Zubereitung

Nun, da wir „praxisorientiert backen, grillen & kochen“, stellt sich die Frage, nach unseren Hilfsmitteln für dieses Rezept. Es geht natürlich auch ohne diese Hilfsmittel, oder mit anderen Hilfsmitteln. Wir haben festgestellt, dass diese Hilfsmittel qualitativ, so wie unsere Grundeinstellung zu Leben eben das Beste ist was man bekommen kann. Wir bereiten unser Essen seitdem wir diese haben deutlich schneller und mit mehr Freude zu. Gerne können uns auch Alternativen genannt werden.

Für das Gemüse, dass wir wirklich klein haben wollen (Zwiebeln, Knoblauch, etc.) nutzen wir unseren Multizerkleinerer*, prinzipiell kann darauf verzichtet werden. Das restliche Gemüse wird mittels einem guten und vor allem scharfen Kochmesser* (stumpfe Kochmesser sind gefährlich) nach Wunsch geschnitten. Das Hackfleisch braten wir in einer beschichteten Bratpfanne* mit Rapid Heat Funktion an. Mit dieser Funktion kann die Pfanne auf 400°C erhitzt werden und bleibt heile. Um die ganzen Fettspritzer nicht auf die Kleidung, den Küchenboden oder rings um den Herd zu haben, kann man zum einen einfach einen Topfdeckel nehmen, oder man nimmt einen Spritzschutz*. Um die Lasagne schlussendlich im Ofen zu backen, nutzen wir unserer 1,8 Liter Kastenform*, welche von der Größe her perfekt für eine Familie ist und vor allem wird die Lasagne nicht so flach wie in den meisten „Lasagne-, bzw. Auflaufformen“.

Inhaltsstoffe & Vergleich zu einem Industrieprodukt, falls vorhanden

Unser Gericht ist, bis auf dem Käse mit dem NOVA-Score im grünen Bereich und man kann hier ein gesundheitlich unbedenkliches Produkt genießen. Ausschließlich der Käse zieht den Score nach unten. Aufgrund unserer recht schmalen und vor allem hohen Auflaufform, können wir die Käsemenge weitestgehend reduzieren. Hingegen zeigt NOVA bei der Industrieware mit der roten Farbe deutlich auf die gesundheitlichen Gefahren hin, die der Verzehr dieses Produktes mit sich bringt. Der von uns als sinnlos deklarieret NUTRI-Score zeigt bei der Industrieware übrigens nicht die Gefahren auf die der Verzehr des Produktes mit sich bringt, sondern motiviert den Endverbraucher mit seiner gelben (neutralen?) Farbe noch zum Produktkauf und -verzehr.

  • Das Fertigprodukt
    • hat ca. 50% mehr Zucker.
    • kostet ca. 0,1-mal weniger wie das selbstgemachte Produkt (Alternativrezeptur)
    • beinhaltet Zusatzstoffe
    • beinhaltet zugesetzten Zucker.
    • Hat 16% Schweinefleisch, während wir bei über 28% vom höherwertigen Rind liegen.
  • Beim Fertigprodukt werden >= 3 Pakete benötigt um „gleich satt“ zu werden.
  • Geschmack? Zusatzstoffe? Zucker?
  • okay, selbstgemacht kosten mehr, wenn gegen die Billigmarke verglichen wird. Kommt hier Alberto o.ä. ins Spiel ist selbstgemacht wieder deutlich günstiger.

Das letzte Wort

Wir lieben Pasta-Gericht, ob nun lang, gedreht, platt, usw. – Hauptsache Pasta.

  • Wann hast Du das letzte Mal eine Lasagne gegessen?
  • Möchtest Du dieses Rezept im Kochbuch haben?
  • Kennst Du ein Industrieprodukt, dass damit ersetzt werden kann?

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